Software Notion

Für Fachkräfte in ambulanten sozialen Diensten

Public Early Access geplant für Oktober 2026

Weniger Verwaltungszeit. Mehr Zeit für Familien.

FokusFamilie bringt Vorbereitung, Termin, Dokumentation, Zeiterfassung und Tätigkeitsnachweis in einer App zusammen – für begleiteten Umgang, SPFH, Erziehungsbeistandschaft und flexible Hilfen. Alles funktioniert vollständig offline, Falldaten liegen verschlüsselt auf dem eigenen Gerät.

  • 100 % offline nutzbar
  • Verschlüsselt auf dem Gerät
  • Kein Pflichtkonto
  • Self-Hosted-Server, optional
Focus Family
100 % der Funktionen ohne Internet nutzbar
AES-256-GCM Feldverschlüsselung im Ruhezustand
0 Tracking-, Analyse- oder Werbe-SDKs
6 Plattformen: iOS, iPadOS, Android, macOS, Windows, watchOS

Was sich im Arbeitsalltag ändert

Außendienst in der Jugendhilfe heißt: fahren, sprechen, zuhören – und hinterher alles aufschreiben. FokusFamilie verkürzt genau diese zweite Hälfte, ohne eine einzige Anforderung aufzuweichen.

Dokumentation, solange es frisch ist

Zeitmarken während des Termins, geführte Nachbereitung direkt danach, Textbausteine und Diktat statt Tippen. Die Doku ist fertig, bevor die nächste Haustür kommt.

Ein Eintrag statt drei Listen

Termin, Zeiteintrag, Kilometer und Tätigkeitsnachweis entstehen aus demselben Datensatz. Kein Übertragen in eine Tabelle, kein zweiter Kalender, kein Papierformular am Monatsende.

Vorzeigbar beim Jugendamt

Tätigkeitsnachweis je Fall oder je Fachkraft, mit Kontaktanteil, Gegenzeichnung und Prüfsumme – exportierbar als PDF, XLSX oder CSV, dazu ein Rechnungsentwurf für die Abrechnung.

Datenschutz, den man erklären kann

Keine Hersteller-Cloud, kein Pflichtkonto, kein Tracking. Wer im Team arbeiten will, betreibt den eigenen Trägerserver – und behält jeden Schlüssel, jede Datei und jedes Protokoll.

Datenschutz

Vier Regeln, die nicht verhandelbar sind

FokusFamilie verarbeitet hochsensible Sozialdaten über Familien und Minderjährige. Diese vier Regeln stehen im Produkt, nicht in einer Marketingbroschüre.

Local first, immer

Die App funktioniert zu 100 % offline. Alle Daten liegen primär auf dem Gerät – im Souterrain ohne Empfang genauso wie im Büro.

Keine Hersteller-Cloud

Es gibt keinen Software-Notion-Server, auf dem Falldaten liegen. Synchronisiert wird ausschließlich gegen einen Server, den der Träger selbst betreibt.

Immer arbeitsfähig

Kein Server, kein Konto und keine Verbindung sind Voraussetzung für einen Arbeitstag. Ihre Daten bleiben auf dem Gerät, bleiben lesbar und werden von uns nie gelöscht oder weggesperrt.

Datenschutz vor allem anderen

Wo Bequemlichkeit und Datenschutz kollidieren, gewinnt der Datenschutz: kein lesbares Feld in der Datenbank, keine Hintertür zur PIN. Mit Trägerserver setzt die Verwaltung die Sperre im Admin-Panel zurück – protokolliert statt umgangen.

So, wie Sie ohnehin arbeiten

Die App folgt den vier Schritten eines Hausbesuchs, statt Ihnen einen neuen Prozess aufzuzwingen.

1

Vorbereiten

Vor dem Termin: letzte Dokumentation, offene Vereinbarungen und aktuelle Ziele auf einem Bildschirm – dazu die eigene Vorbereitungsnotiz.

2

Begleiten

Während des Termins: Timer starten, kurze Zeitmarken für Beobachtungen, Vereinbarungen und nächste Schritte setzen, Fotos, Video-Marker oder ein Audio-Memo erfassen.

3

Nachbereiten

Direkt danach: vier kurze Fragen, Fahrzeit und Kilometer, optional eine Unterschrift der Familie – und der Zeiteintrag entsteht mit einem Tipp.

4

Dokumentieren

Aus Ihren Notizen entsteht eine saubere Dokumentation, die in der E-Akte landet und im erwarteten Format exportiert wird.

Funktionen

Alle Funktionen im Detail

Acht Bereiche, eine App. Alles Folgende funktioniert ohne Internetverbindung; nur das Teilen im Team braucht den Trägerserver.

Fälle, Beteiligte und Haushalte

Ein Fall entsteht mit einem Alias – „Familie Nord“ oder „Fall 26-014“ – damit der Alltag pseudonym bleibt. Alles Weitere baut darauf auf.

  • Aktenzeichen, Hilfeart, Beginn und Ende, Farbmarkierung und Archivierung
  • Beteiligte mit Rollen, Haushalte, Telefonnummern und Anschriften – direkt aus der App anrufen oder anschreiben
  • Maßnahmen, Institutionen und Kostenträger in einem strukturierten Katalog
  • Ziele mit Teilzielen, Verlaufseinträgen, Vorgänger-Zielen und Prüfpunkten
  • Roadmap-Zeitachse: Zielspuren, Hilfeplangespräche und erfasste Zeit gegen das bewilligte Kontingent
  • Stundenkontingent je Fall mit laufender Verbrauchsanzeige
Fälle, Beteiligte und Haushalte

Planung: Termine, Serien und Aufgaben

Kalender und Aufgaben liegen auf einem Bildschirm. Überfälliges zuerst, dann Termine und Aufgaben nach Tagen gruppiert.

  • Terminarten: Hausbesuch, Begleiteter Umgang, Übergabe, Hilfeplangespräch, Telefonat und mehr
  • Terminserien – täglich, wöchentlich mit Wochentagen und „Alle N Wochen“ oder monatlich; beim Bearbeiten fragt die App: nur dieser, dieser und folgende oder ganze Serie
  • Ort aus der Fallanschrift vorbelegt, Erinnerung Minuten vorher, Navigation mit einem Tipp
  • Aufgaben mit Fälligkeit, Priorität und Fallzuordnung; eine rote Zahl zählt das Überfällige
  • Optionaler Abgleich mit dem Gerätekalender – neutral oder mit Falldetails
  • Vertretung: einen Fall zeitlich begrenzt an Kolleg:innen übergeben, etwa im Urlaub
Planung: Termine, Serien und Aufgaben

Dokumentation in jeder Form

Tippen ist die langsamste Variante, deshalb ist es nur eine von vielen. Alles wird verschlüsselt im Fall abgelegt.

  • Verlaufsdokumentation mit wiederverwendbaren Textbausteinen – persönlich, teamweit oder organisationsweit
  • Diktieren statt tippen: Spracherkennung läuft auf dem Gerät, nichts wird hochgeladen
  • Fotos und Videos mit Zeitmarken und Notizen – etwa für die Marte-Meo-Arbeit – dazu Zuschnitt und Annotation
  • Handschriftliche Skizzen für Genogramme, Raumpläne oder Netzwerkkarten, mit Linien-, Schmallinien- oder Karopapier und Texterkennung auf dem Gerät
  • Audio-Memos mit optionaler Offline-Abschrift
  • Einzelne Einträge als privat markieren: Sie bleiben auf den eigenen Geräten und erscheinen nie im Team oder im Admin-Panel
Dokumentation in jeder Form

E-Akte und Formulare

Alle Dokumente eines Falls an einem Ort – Importe, Notizen, Formulare, Berichte und Nachweise, jeweils mit belegbaren Metadaten.

  • PDF-Formulare des Trägers direkt in der App ausfüllen, inklusive Unterschriftsfeldern
  • Dokument-Unterschriften von Fachkraft und Sorgeberechtigten, auf dem Bildschirm erfasst
  • Aktenblatt mit Belegdaten: Version, Prüfsumme, Zeitstempel und Ersteller
  • Texterkennung für importierte Dokumente und Fotos, damit Scans durchsuchbar werden
  • Freitext- und Handschrift-Notizen direkt in der E-Akte
  • Rubriken wie Verträge und Einwilligungen, Berichte, Nachweise, Importe und Notizen
E-Akte und Formulare

Zeiterfassung, Nachweise, Abrechnung

Die Zeiterfassung hat einen eigenen Tab. Ein Zeiteintrag entsteht mit einem Tipp aus dem Termin – und wächst zu dem Dokument, das das Amt verlangt.

  • Tätigkeitsarten für Klientenkontakt, Fahrt und Dokumentation; die Kontaktart ergibt sich automatisch und lässt sich korrigieren
  • Formulierungskatalog mit fertigen Sätzen zu Erziehung, Tagesstruktur, Stabilisierung, Sozialkompetenz und Netzwerkarbeit – immer offline verfügbar
  • Fahrzeit und Kilometer aus einem hinterlegten Ausgangsort berechnet, nur auf ausdrückliche Aktion
  • Gegenzeichnung durch die Betroffenen auf dem Bildschirm; was unterschrieben wurde, wird eingefroren und per Prüfsumme gesichert
  • Tätigkeitsnachweis je Fall oder je Fachkraft, für Monat, Jahr oder gesamt – mit Soll/Haben zum Kontingent, Kontaktanteil und Unterschriftsquote
  • Export als PDF, XLSX oder CSV, dazu ein Rechnungsentwurf mit Kostenträger und Leistungspositionen
  • Die Leitung schließt vergangene Zeiträume ab; gesperrte Einträge sind auf allen Geräten unveränderbar und nur mit Begründung wieder zu öffnen
Zeiterfassung, Nachweise, Abrechnung

Export, Berichte und Datenschutz-Bereinigung

Jeder Export enthält sensible Falldaten. Deshalb fragt die App vor dem Teilen, was das Gerät verlassen darf.

  • Formate: PDF, DOCX, XLSX, CSV, JSON, ZIP-Paket oder ein verschlüsseltes .ffexport-Paket
  • Exportprofile speichern wiederkehrende Vorgaben, etwa „datensparsam“ mit Pseudonymisierung
  • Die Datenschutz-Bereinigung entfernt Anschriften, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, pseudonymisiert Namen und schließt interne Notizen oder die fachliche Einschätzung aus
  • PDF-Vorschau und eine Prüfansicht, in der markierter Text geschwärzt wird – der Inhalt wird ersetzt, nicht nur überdeckt
  • Periodenberichte: Zeitraum und Inhalte wählen, die App stellt Kontakte, Vereinbarungen, Ziele, besondere Ereignisse und Netzwerkkontakte zusammen
  • Zentrale DOCX-Vorlagen und Export-Profile kann der Träger als Basis verteilen
Export, Berichte und Datenschutz-Bereinigung

Offline-KI-Assistent

Der Assistent läuft vollständig auf dem Gerät. Ihre Inhalte verlassen es nie – es gibt keinen API-Aufruf zu irgendeinem Anbieter.

  • Hilft beim Formulieren der Dokumentation aus eigenen Notizen und Zeitmarken
  • Macht aus der Abschrift eines Audio-Memos einen neutralen Doku-Entwurf, den Sie immer selbst prüfen
  • Gibt unverbindliche fachlich-rechtliche Orientierung rund um das SGB VIII
  • Das Modell wählt der Träger im Admin-Panel; die App lädt es einmalig herunter
  • Standardmäßig aus und jederzeit abschaltbar
  • Keine Diagnose, keine Rechtsberatung und nie eine Bewertung von Personen
Offline-KI-Assistent

App-Sperre und Alltagsschutz

Ein verlorenes Handy darf keine Datenpanne werden. Die Schutzmaßnahmen sind auf Handy, Tablet und Desktop identisch.

  • App-Sperre mit einer PIN aus mindestens sechs Ziffern, dazu Face ID, Touch ID oder das Pendant der Plattform
  • Brute-Force-Schutz: drei Freiversuche, danach eine Wartezeit, die sich bis auf rund 85 Minuten verdoppelt – sie übersteht auch einen App-Neustart
  • Automatische Sperre nach gewählter Zeit und beim Rückkehren aus dem App-Umschalter
  • Screenshot-Schutz und verdeckte Vorschau im App-Umschalter
  • Benachrichtigungen lassen sich auf den Fallalias beschränken, damit auf dem Sperrbildschirm nichts Lesbares erscheint
  • PIN vergessen? Mit verbundenem Server ab dem dritten Fehlversuch per E-Mail und Passwort anmelden und eine neue PIN vergeben; auch Admins können die Sperre aufheben
App-Sperre und Alltagsschutz

Eine App, jeder Bildschirm Ihres Arbeitstags

Mobil im Außendienst, Desktop im Büro, Uhr zwischen zwei Haustüren – überall mit denselben Daten und demselben Schutz.

iOS

Die vollständige App auf dem iPhone, gebaut für die Einhandbedienung im Termin.

iPadOS

Adaptive Mehrspaltenlayouts auf dem iPad und Skizzieren mit dem Apple Pencil.

Android

Handy und Tablet, inklusive Screenshot-Schutz auf Betriebssystemebene.

macOS

Desktop-App mit Feature-Parität, Tastatursuche und .pkg-Installer für Apple Silicon und Intel.

Windows

Dieselbe Desktop-App als MSI-Installer, über das Admin-Panel verteilbar.

watchOS

Nächste Termine, laufende Zeit, starten und beenden sowie Bemerkungen auf der Apple Watch – auch ohne iPhone in Reichweite. Komplikationen und Live Activity zeigen den laufenden Termin.

macOS
macOS & Windows
Apple Watch
Apple Watch
Apple Watch
Live Activity

Self-Hosting

Self-Hosted-Server und Admin-Panel

Teams brauchen geteilte Fälle. FokusFamilie löst das ohne Hersteller-Cloud: Der Träger betreibt eine Serverinstanz in eigener Infrastruktur, und die App synchronisiert ausschließlich gegen diese Instanz. Das Web-Admin-Panel gehört dazu.

Gerät

Verschlüsselte SQLite-Datenbank, offline arbeitsfähig. Private Einträge verlassen die eigenen Geräte nie.

Ihr Server

ASP.NET Core und PostgreSQL in Containern, hinter dem eigenen Reverse-Proxy mit eigenem TLS-Zertifikat.

Keine Hersteller-Cloud

Software Notion erhält niemals Falldaten. Nur die Lizenzvalidierung spricht mit einem externen Dienst – ohne Fallinhalte.

Was das Admin-Panel leistet

Das Panel ist Verwaltung, keine zweite Fachdokumentation. Die fachliche Arbeit bleibt in der App – Administratoren sehen keine privaten Einträge, technische Admins sehen überhaupt keine Fälle.

Übersicht

Benutzer, Teams, Geräte, Fälle, Sicherheitsereignisse und Speicher auf einen Blick, dazu Serverversion, Organisation und Instanz-ID.

Benutzer und Rechte

Zwei getrennte Admin-Ebenen – technisch und fachlich – dazu feingranulare Einzelrechte. Die IT betreut die Technik, ohne je Fallinhalte zu sehen.

Geräte und Lizenzplätze

Geräte freigeben oder sperren, eine vergessene PIN-Sperre zurücksetzen, Re-Enrollment-Codes ausstellen. Plätze vergibt ausschließlich der Admin – kein Gerät nimmt sich selbst einen. Das Trennen eines Geräts passiert hier und nirgendwo sonst.

Organisationsrichtlinien

MFA erzwingen, App-Sperre verlangen, maximale Offline-Dauer, Sessiondauer, Sync-Intervall, Mindest-Clientversion, Geräte-Freigabe und Break-Glass-Notfallzugriff festlegen. Änderungen werden versioniert und an alle Apps verteilt.

Zeiterfassung und Tätigkeitsnachweise

Die Leitung korrigiert Einträge im eigenen Leitungsbereich, schließt vergangene Monate oder Jahre ab und öffnet sie mit Begründung wieder. Unterschriften erscheinen mit Prüfsummen-Anzeige – bei verändertem Bild oder Inhalt warnt das Panel.

Sicherheits-Audit

Ein Protokoll sicherheitsrelevanter Aktionen mit Zeitpunkt, Akteur, Aktion, Ziel und Ergebnis – wer wann was getan hat, nie was in einem Fall steht.

Datenschutz und DSGVO-Anfragen

Ein eigener Bereich für die Datenschutzbeauftragten: Auskunftsersuchen, Löschanfragen mit dokumentierter Rechtsgrundlage, Einschränkungen nach Art. 18 und Widersprüche nach Art. 21, mit Vier-Augen-Freigabe, die kleine Träger abschalten können.

Bildschirmfotos aus der laufenden App und dem Admin-Panel – mit Demonstrationsdaten, nicht mit echten Fällen.

Wie der Betrieb aussieht

  • Container-Stack: FokusFamilie-Server, PostgreSQL und ein ClamAV-Malware-Scanner, gestartet per Docker Compose
  • TLS terminiert am eigenen Reverse-Proxy; nginx- und Caddy-Beispiele liegen bei
  • Schema-Migrationen laufen als eigener One-Shot-Dienst – die Anwendung selbst führt nie DDL aus
  • Backup- und Restore-Skripte gehören zum Stack; ein Deployment-Runbook deckt Neuinstallation, Update und Restore ab
  • Uploads sind größenbegrenzt und werden auf Malware geprüft; in Produktion arbeitet der Scanner fail-closed
  • Blob-Inhalte liegen auch auf dem Server ruhend verschlüsselt
  • Healthchecks, Rate Limiting, Security-Header, CSP und HSTS sind von Haus aus konfiguriert

Ehrliche Grenzen

  • Wer den Server betreibt, hat direkten Datenbank- und Dateisystemzugriff – das gilt für jedes selbst gehostete System, und wir sagen es
  • Ein kompromittiertes oder gerootetes Betriebssystem auf dem Gerät liegt außerhalb des Threat Models
  • Bereits exportierte Dateien verlassen den Schutzbereich der App
  • Pseudonymisierung im Export ist keine vollständige Anonymisierung
  • Ohne Backup und ohne Backup-Passwort gibt es keine Wiederherstellung – eine Hintertür existiert bewusst nicht
Instanz für den Träger anfragen

Datenschutz

Datenschutz, richtig erklärt

Sozialdaten über Familien und Minderjährige gehören zur sensibelsten Kategorie überhaupt. Hier steht genau, was mit ihnen passiert – in klaren Worten, mit der Technik darunter.

Verschlüsselt im Ruhezustand

Jeder Datensatz wird serialisiert und vollständig mit AES-256-GCM verschlüsselt abgelegt. Lesbar bleiben nur opake Indexspalten – GUIDs, ISO-Daten, Statuswerte – damit die Datenbank ohne Entschlüsselung filtern kann. Ein automatischer Test liest die rohe Datenbankdatei und prüft, dass kein Klartext enthalten ist.

Schlüssel verlassen das Gerät nie

Der 256-Bit-Master-Key wird mit einem kryptographischen Zufallsgenerator erzeugt und über den Plattform-SecureStorage geschützt – iOS- und macOS-Keychain, Android-Keystore, Windows DPAPI. Unter Android ist das automatische Cloud-Backup des Schlüssels deaktiviert, damit er nie in einem Google-Backup landet.

Passwortgeschützte Backups

Eine .ffbackup-Datei leitet ihren Schlüssel mit PBKDF2-HMAC-SHA256 über 310.000 Iterationen ab und verschlüsselt die Nutzdaten mit AES-256-GCM. Die Wiederherstellung validiert die ganze Datei vor dem ersten destruktiven Schritt – ein falsches Passwort hinterlässt nie halb überschriebene Daten.

Kein Tracking, keine Analyse

In der App gibt es keine Analyse-, Tracking- oder Werbe-SDKs. Netzwerkzugriff erfolgt aus genau zwei Gründen: Synchronisation mit dem eigenen Server und Lizenzvalidierung. Sonst funkt nichts nach Hause.

Protokolle ohne Inhalte

Protokolle enthalten Codes und Kennungen statt Inhalten. Ein Redactor maskiert defensiv E-Mail-Adressen und Telefonnummern und kürzt Freitext. Keine Klarnamen, Notizen, Dokumentinhalte oder Adressen landen im Log – und Absturzberichte enthalten überhaupt keine Falldaten.

Löschen geht durch die Prüfung

Löscht eine Fachkraft Daten, werden sie zunächst nur markiert. Der Träger entscheidet: behalten mit dokumentierter Rechtsgrundlage oder physisch und unwiderruflich löschen, sodass nur ein inhaltsleerer Löschnachweis bleibt.

MFA, Passkeys und Break-Glass

Der Server unterstützt Zwei-Faktor-Anmeldung per TOTP und passwortlose Passkey-Anmeldung. Ein Notfallzugriff auf einen Fall außerhalb der regulären Zuweisung ist auf maximal 120 Minuten begrenzt, verlangt MFA und einen dokumentierten Grund und wird immer ins Audit geschrieben.

Extern auditiert

FokusFamilie hat mehrere Runden Sicherheits-Audit durchlaufen. Die Befunde wurden behoben und mit automatisierten Tests abgesichert – unter anderem signierte Schlüsselsätze, ein Offline-Access-Gate, ein Migrations-Ledger und ein Produktions-Build-Gate.

Bedrohung und Gegenmaßnahme

Risiko Gegenmaßnahme
Gerät verloren oder gestohlen App-Sperre mit PIN und Biometrie, Brute-Force-Wartezeit, Feldverschlüsselung at rest
Jemand liest die Datenbankdatei Alle sensiblen Felder AES-256-GCM-verschlüsselt, per Test gegen die Rohdatei verifiziert
Blick über die Schulter oder App-Umschalter Screenshot-Schutz und verdeckte App-Switcher-Vorschau
Ein Backup wird weitergegeben Backups mit PBKDF2 und AES-GCM verschlüsselt; ohne Passwort nicht lesbar
Datenabfluss über Dritt-SDKs Keine Analyse-, Tracking- oder Werbe-SDKs; Netzwerkzugriff nur für Sync und Lizenzierung
Gestohlene Sync-Zugänge oder Geräte Geräteregistrierung mit Besitznachweis, serverseitiger Widerruf, Trennen nur über das Admin-Panel

Wo die Arbeitszeit tatsächlich hingeht

FokusFamilie verspricht keine Prozentzahl. Die App entfernt konkrete Schritte, die jeden Tag Zeit kosten – jeden einzelnen können Sie an Ihrem eigenen Alltag prüfen.

Kein Übertragen zwischen Systemen

Termin, Zeiteintrag, Kilometer und Tätigkeitsnachweis stammen aus demselben Datensatz. Die Monatstabelle entfällt.

Schreiben, solange Sie sich erinnern

Zeitmarken im Termin und vier geführte Fragen danach ersetzen den Abend, an dem Sie drei Hausbesuche rekonstruieren.

Formulierungen, die Sie nicht neu tippen

Formulierungskatalog und eigene Textbausteine decken die wiederkehrenden Sätze ab. Den Rest erledigt das Diktat ohne Tastatur.

Nachweise auf Knopfdruck

Tätigkeitsnachweis je Fall oder Fachkraft, mit Soll/Haben, Kontaktanteil und Unterschriftsquote, exportiert als PDF, XLSX oder CSV – statt am Monatsende von Hand zusammengestellt.

Vorbereitung ohne Suchen

Letzte Dokumentation, offene Vereinbarungen und aktuelle Ziele erscheinen auf einem Bildschirm, statt in drei Ordnern gesucht zu werden.

Übergabe statt Lücke

Die Vertretung übergibt einen Fall zeitlich begrenzt, mit Zugriff, der automatisch beginnt und endet. Urlaubsvertretung lässt sich Wochen vorher planen.

FokusFamilie unterstützt Fachkräfte bei Organisation und Dokumentation. Die Vorgaben des Trägers und die geltenden gesetzlichen Anforderungen bleiben maßgeblich. Die App stellt keine Diagnosen, trifft keine rechtlichen Entscheidungen und bewertet keine Personen.

Editionen

Die grundlegende Falldokumentation ist kostenlos. Alles Folgende ist für die erste öffentliche Version geplant; die endgültigen Preise werden vor dem Early Access veröffentlicht.

Kostenlos

Zum Einstieg

  • Fälle, Beteiligte, Ziele und Prüfpunkte
  • Planung mit Terminen, Serien und Aufgaben
  • Dokumentation mit Fotos, Videos, Skizzen und Audio-Memos
  • Zeiterfassung mit Tätigkeitsarten und Kilometern
  • Verschlüsselte lokale Ablage, App-Sperre und Backups
  • Keine Lizenz-Erinnerungen

Professional

Für einzelne Fachkräfte

  • Alles aus der kostenlosen Edition
  • Offline-KI-Assistent für Formulierung und Orientierung
  • Erweiterter Export: DOCX, XLSX, Profile und Vorlagen
  • Verschlüsselte .ffexport-Pakete für die sichere Weitergabe
  • E-Akte mit PDF-Formularen und Unterschriften
  • Abonnement, jederzeit im App-Konto kündbar
Self-Hosting

Organisation

Für Träger und Teams

  • Alles aus Professional für jeden Platz
  • Self-Hosted-Server mit Offline-First-Synchronisation
  • Web-Admin-Panel: Benutzer, Rechte, Teams, Geräte, Richtlinien
  • Geteilte Fälle, Vertretung und Team-Textbausteine
  • Organisationsweite Tätigkeitsnachweise, Periodenabschluss und Audit
  • DSGVO-Bereich für die Datenschutzbeauftragten
  • Seat-basierte Lizenzierung mit Offline-Karenz

Jede Edition behält dieselben Zusagen: keine Hersteller-Cloud, kein Tracking und vollständiger Offline-Betrieb. Eine kostenpflichtige Lizenz muss nur von Zeit zu Zeit online bestätigt werden – Erinnerungen beginnen ab Tag drei, ab Tag zehn verlangt die App die Validierung. Ihre Daten bleiben dabei unangetastet.

Wo das Projekt steht

App, Desktop-App, Self-Hosted-Server mit Admin-Panel und Lizenzserver sind gebaut und laufen. Offen ist der öffentliche Rollout.

  • Heute

    Funktional vollständig, in interner Erprobung

    Version 1.0.0 auf iOS, iPadOS, Android, macOS und Windows, mit Apple Watch, Server, Admin-Panel und Lizenzierung. Mehrere Runden Sicherheits-Audit sind abgeschlossen.

  • Oktober 2026

    Public Early Access

    Erste öffentliche Version in den App-Stores, zusammen mit dem Serverpaket für Träger, die eine eigene Instanz betreiben wollen.

  • Dezember 2026 / Januar 2027

    Finales 1.0.0-Release

    Allgemeine Verfügbarkeit, nachdem das Feedback aus dem Early Access eingearbeitet ist.

Diese Termine sind eine Planungsschätzung auf Basis des aktuellen Entwicklungsstands, keine Zusage. Sie können sich verschieben.

Anleitungen

Anleitungen als PDF

Die vollständige Dokumentation ist für Menschen geschrieben, nicht für Systemadministratoren. Alles lässt sich herunterladen, ausdrucken und im Träger weitergeben.

Die Handbücher erscheinen auf Deutsch und Englisch. Jeder Download öffnet sich in einem neuen Tab.

Benutzerhandbuch App (iOS & Android)

Alles für Fachkräfte auf Handy und Tablet: Einrichtung, Fälle, Planung, Dokumentation, E-Akte, Zeiterfassung, Export, Backup und App-Sperre.

PDF herunterladen PDF · Deutsch

Benutzerhandbuch Desktop (macOS & Windows)

Die Desktop-App im Detail: Installation, Tastenkürzel, Dokumentations-Editor, Zeiterfassung und die Unterschiede zur Mobil-App.

PDF herunterladen PDF · Deutsch

Admin-Handbuch (Verwaltung, Leitung, Datenschutz)

Rollen und Rechte, Benutzer, QR-Einrichtung, MFA, Teams, Geräte, Richtlinien, verwaltete Einstellungen, Tätigkeitsnachweise, Audit und der DSGVO-Bereich.

PDF herunterladen PDF · Deutsch

Technisches Handbuch (IT, Hosting, Betrieb)

Für Ihre IT-Abteilung: Container-Stack, Datenbankrollen, Reverse-Proxy, Zertifikate, Backup und Restore, Updates, Monitoring und das Sicherheitsmodell.

PDF herunterladen PDF · Deutsch

Fragen, die Träger stellen

Brauchen wir einen Server?

Nein. Der Server ist optional. Ohne ihn arbeitet jede Fachkraft vollständig lokal auf dem eigenen Gerät. Einen Server brauchen Sie nur, wenn Fälle im Team geteilt werden sollen oder der Träger zentral verwalten möchte.

Wo liegen die Daten?

Primär verschlüsselt auf dem Gerät. Betreiben Sie einen Server, liegen geteilte Inhalte zusätzlich in Ihrer eigenen PostgreSQL-Datenbank auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Software Notion erhält niemals Falldaten.

Können Administratoren Fallinhalte lesen?

Technische Administratoren sehen überhaupt keine Fälle und keine Termine. Fach-Administratoren sehen Fallinhalte in ihrem Verantwortungsbereich, aber nie Einträge, die eine Fachkraft als privat markiert hat. Wer den Server betreibt, hat natürlich Datenbankzugriff – eine ehrliche Grenze jedes selbst gehosteten Systems.

Was passiert ohne Empfang?

Nichts ändert sich. Alles funktioniert offline, und die Synchronisation holt automatisch nach, sobald eine Verbindung besteht. Eine kostenpflichtige Lizenz muss nur alle paar Tage ins Internet.

Wie werden Fachkräfte eingerichtet?

Die Verwaltung legt das Konto im Panel an und erzeugt einen zeitlich begrenzten Einmal-QR-Code. Die Fachkraft scannt ihn in der App, meldet sich an, und das Gerät wartet auf Freigabe, wenn die Richtlinie das verlangt.

Kann eine Fachkraft ein Gerät selbst trennen?

Nein, bewusst nicht. Das Trennen passiert ausschließlich im Admin-Panel. So kann sich kein Gerät still aus der zentralen Verwaltung entfernen.

Sendet der KI-Assistent Daten irgendwohin?

Nein. Das Modell läuft auf dem Gerät. Es gibt keinen API-Aufruf zu irgendeinem KI-Anbieter, und der Assistent ist standardmäßig aus.

Wie sieht die Umstellung von Papier oder Excel aus?

Fälle entstehen in der App oder im Panel; Dokumente lassen sich in die E-Akte importieren und werden durch Texterkennung durchsuchbar. Vorlagen, Export-Profile und Textbausteine pflegen Sie zentral, damit alle mit derselben Basis starten.

Welche Sprachen werden unterstützt?

App, Desktop-App und Admin-Panel gibt es in Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch.

Was kostet der Serverbetrieb?

Der Server läuft auf bescheidener Hardware – eine kleine virtuelle Maschine mit Docker reicht für einen typischen Träger. Lizenziert wird pro Platz; nennen Sie uns im Formular unten Ihre Teamgröße, dann bekommen Sie eine konkrete Zahl.

Kontakt

Eigene Instanz betreiben

Sie sind Träger, Jugendamt oder Team und möchten das Admin-Panel und eine eigene Serverinstanz betreiben? Schreiben Sie uns – Sie erhalten die technischen Voraussetzungen, die Preise pro Platz und einen möglichen Zeitplan zurück.

  • Technische Voraussetzungen und ein Referenz-Setup für Ihre IT
  • Preise pro Platz für Ihre Teamgröße
  • Eine begleitete Testinstanz, wenn Sie vor der Entscheidung ausprobieren möchten
  • Unterstützung bei Datenschutzunterlagen und Verarbeitungsverzeichnis

Lieber per E-Mail? Schreiben Sie an info@software-notion.de – bitte nennen Sie FokusFamilie im Betreff.

FokusFamilie in Ihren Träger holen

Sagen Sie uns, wie viele Fachkräfte Sie haben und ob Sie selbst hosten möchten. Sie bekommen eine konkrete Antwort, keinen Verkaufstrichter.

Instanz für den Träger anfragen